Glaskörper- und Netzhautchirurgie des Zentrums für Augenheilkunde der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main
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Patienten
Erkrankungen der Netzhaut und des Glaskörpers:
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Studierende / Lehre

Willkommen in der Abteilung für Glaskörper- und Netzhautchirurgie.


Professor Dr.med. Frank Koch

Prof. Dr. med. Frank Koch ist seit 1996 Chef der Abeilung für Netzhaut- und Glaskörperchirurgie (C3-Professor auf Lebenszeit) am Zentrum der Augenheilkunde der Johann Wolfgang Goethe-Universität in Frankfurt a.M. Die Abteilung zählt in Europa zu den führenden Einrichtungen ihrer Art. Zuvor hatte er bereits über 8 Jahre die Netzhautabteilung der Universitäts-Augenklinik Bonn geleitet.

Erfahrener Operateur: Prof. Koch gehört zu den Top-Spezialisten für chirurgische Eingriffe am Auge. Bis heute hat er über 16.000 operative Eingriffe vornehmlich an der Netzhaut, im Glaskörperraum und an der Augenlinse vorgenommen.

Weltweit anerkannter Forscher und Erfinder: Prof. Frank Koch ist nicht nur ausgewiesener klinischer Forscher, sondern verbindet auch Grundlagenwissenschaft mit angewandter Forschung. Koch veröffentlichte über 100 richtungsweisende wissenschaftliche Arbeiten in international anerkannten Fachzeitschriften und befassr sich intensiv mit der Frühbehandlung von Augenerkrankungen. Prof. Koch wurde mit mehr als zehn weltweit hoch renommierten Preisen geehrt. Darunter finden sich so begehrte Auszeichnungen wie der „Achievement Award der American Academy of  Ophthalmology und der „AmericanVitreous Society Honor Award“.

Durch eigene technische Neuentwicklungen treibt Prof. Koch ein Vielzahl von hochinnovativen Projekten voran: Dazu gehören der Aufbau eines Ausbildungssimulators ebenso wie die neuartige Minimal-Chirurgie und Techniken zur Medikamentenapplikation in das Auge.

Netzwerker Koch setzt auf Synergien: Als ehemaligem „International Representative“ der größten Amerikanischen Gesellschaft für Netzhaut- und Glaskörperchirurgie (VS/ASRS – 1998 - 2001) gelang Prof. Koch 2001 mit der Gründung der European VitreoRetinal Society der Brückenschlag zwischen der Netzhaut- und Glaskörperchirugie der USA und Europas.
Als Präsident (2001-2004) und Board Mitglied (seit 2004) gestaltet Koch den Fortschritt und die Ausbildung in dieser jungen ophthalmologischen Disziplin erfolgreich mit.

Moderner Lehrer: Für Prof. Koch ist innovatives klinisches und wissenschaftliches Wirken untrennbar mit fortschrittlichen Lehr-, Aus- und Weiterbildungaktivitäten verknüpft. Ein Beispiel hierfür ist das von Koch ins Leben gerufene, seit 1998 etablierte VRS-Projekt, ein hochkarätiges internationales universitäres Fortbildungssymposium.

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Hochschulpreis des Landes Hessen und der Hertie-Stiftung für Univ.-Professor Frank Koch

02.01.2012

Die Arbeitsgruppe um Professor Frank Koch der Universitäts Augenkilnik wurde für das Projekt "Diagnostik am Augenhintergrund und Mikrochirurgie im Auge (DAMA): Integration simulatorgestützer Ausbildung in den Studiengang Humanmedizin" mit dem Hessischen Hochschulpreis für Exzellenz in der Lehre ausgezeichnet. So ergänzt der Einsatz eines gemeinsam mit Partnern entwickelten Diagnostik-Simulators in der Studierendenausbildung in der Klinik für Augenheilkunde als fester Bestandteil des Curriculums ein bereits vorhandenes Trainings-System zur Simulation von Augenoperationen.

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Diagnose- und Therapietraining am "künstlichen Patienten"

30.10.2010

Augmented-Reality-Technologie in der medizinischen Ausbildung:

In der Klinik für Augenheilkunde des Klinikums der Goethe-Universität wird ein weltweit einzigartiges Gerät eingesetzt, mit dem Mediziner die Untersuchung der Netzhaut an virtuellen Patienten trainieren können. Der sogenannte „Augenspiegel-Simulator“ wurde von der Firma VRmagic in Kooperation mit der Uniklinik Frankfurt und dem Lehrstuhl für Informatik der Universität Heidelberg entwickelt. Die Technologie ermöglicht es, alle Aspekte einer Netzhaut-Untersuchung äußerst realitätsnah zu simulieren. Das Trainings-System stellt eine breite Auswahl von Krankheitsbildern für die Ausbildung von angehenden Ärzten aller Fachrichtungen zur Verfügung. Studenten können Befunde und Diagnosen in das Trainings-System eingeben und erhalten eine detaillierte Bewertung ihrer diagnostischen Leistung. Die ständige Verfügbarkeit von Krankheitsbildern sowie die objektive Evaluation von Untersuchungsverfahren und Diagnostik ermöglicht die Standardisierung neuer Technologien sowie von Lehr- und Prüfungsinhalten. Der Prototyp des Simulators wurde im Augenspiegelkurs der  Klinik für Augenheilkunde eingesetzt und ergänzt als fester Bestandteil des Ausbildungscurriculums das bereits vorhandene Trainings-System zur Simulation von Augenoperationen.

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Studienzentrum Retina der Uni-Augenklinik Frankfurt: Rasche Hilfe bei Erkrankungen der Makula

13.01.2010

Mit Unterstützung der Adolf Messer Stiftung wurde am 1.Januar 2010 das Studienzentrum Retina (SZR) der Universitäts-Augenklinik Frankfurt eröffnet. Patienten mit Frühstadien der Makulaschwellung bei diabetischer Netzhauterkrankung (diabetisches Makulaödem) und der altersbedingten Makuladegeneration (AMD) steht damit eine kompetente Anlaufstelle zur Verfügung. Das Zentrum wird von Herrn Dr. med. Michael Koss geleitet.

Ziel ist es, Diagnose und Therapieform wissenschaftlich fundiert und individuell abzustimmen. Um die örtliche Nähe zu den modernen diagnostischen Einrichtungen der Klinik und zur Operationsabteilung zu gewähren und Wartezeiten zu verkürzen, ist das das neue Zentrum um Untergeschoss des Hauses 8b der Univesitäts-Augenklinik untergebracht .

Anmeldung und Sekretariat: Christina Sebode (Christina.Sebode@kgu.de), Telefon 069 6301 6459.



Pharmakochirurgie bietet neue Behandlungsmöglichkeiten bei Diabetes und Makuladegeneration

Im Rahmen der sogen. Pharmakochirurgie werden Medikamente oder Medikamentenkombinationen (Kombinationstherapie, Dreifachtherapie, Vierfachtherapie) in das Augeninnere, z.B. in den Glaskörperraum, eingespritzt. Dies eröffnet neue Wege bei der Behandlung vieler Erkrankungen, wie der Augenbeteiligung bei Diabetes mellitus (diabetischen Retinopathie) oder der altersabhängigen Makuldegeneration (AMD). Die Injektionen in den Glaskörperraum können mit anderen Maßnahmen kombiniert werden (photodynamische Therapie, Pars plana Vitrektomie).
Der Eingriff erfordert wenige Minuten und kann in örtlicher Betäubung ambulant oder kurzzeitstationär durchgeführt werden. Ziel ist, das Fortschreiten der Erkrankung "anzuhalten", das Sehvermögen (den Visus) zu verbessern, Sehstörungen wie zum Beispiel Verzerrtsehen (Metamorphopsien) zu stoppen und die gesamte Prognose für das Augenlicht zu verbessern.

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Rheopherese: Frühbehandlung der Drusenmakulopathie

Bild [enthält keine Infomationen]
Eine altersbedingte Makuladegeneration wird, vereinfacht formuliert, u.a. durch eine Durchblutungsstörung der kleinsten Gefäße der Netzhaut verursacht. Die Rheopherese, ein Verfahren zur Blutreinigung, welches speziell zur Behandlung von Durchblutungsstörungen im Bereich der kleinsten Gefäße entwickelt wurde, kann also auch bei bestimmten Formen der altersbedingten Makuladegeneration eingesetzt werden. Erste Studien haben gezeigt, dass 8-10 Rheopheresebehandlungen über einen Zeitraum von 10-21 Wochen zu einer anhaltenden Verbesserung des natürlichen Verlaufs dieser Erkrankung führen können.

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www.moderne-retina-chirurgie.de  •  site erstellt 5 September, 2004 • site update 2 Januar, 2012
inhaltliche Bearbeitung durch Prof. Dr. R. Schalnus

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